Deutsche Verbindungen zum schwarzen amerikanischen Kommunisten, Claude McKay
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Im Auftrag von Prof. Winston James, History Department, Columbia University, New York suche ich nach möglichen Informationen über den Berliner Aufenthalt von Claude McKay, einem schwarzen amerikanischen Kommunisten und Dichter, der im Sommer 1923 vier Monate in Berlin verbrachte und vielleicht dort politisch tätig war. McKay (manchmal MacKay geschrieben) war Ende 1922 in Moskau beim 4. Komintern-Kongress und sprach über die “Negerfrage” in den USA. Prof. James, der eine Biographie McKays schreibt, wäre auch an deutschen Reaktionen auf diese Rede interessiert, sowie an Äusserungen von Kommunisten über die Rolle von Afrikanern bei der Besatzung des Rheinlandes, da McKay sich auch mit diesem Thema auseinandergesetzt hat. Weiter wäre Prof. James an Informationen über zwei Freunde von McKay interessiert, die sich auch zu dieser Zeit in Berlin aufhielten: Josephine Herbst und Edgar Whitehead.
Prof. James hat die gängige englisch- und französischsprachige Literatur zum Komintern-Kongress durchgesehen. Archivare des Bundesarchivs und des Landesarchivs Berlin haben keine konkrete Hinweise auf McKay gefunden. Bisher habe ich ergebnislos im Bundesarchiv in den Beständen SAPMO (Kommistische Internationale, Clara Zetkin NL) Reich (Innenministerium: Aufenthalt von Ausländer in Dtld. R 1501 II/, Reichskommissar für Überwachung der öffentlichen Ordnung) gesucht. Stichproben aus kommunistischen Zeitschriften aus der Zeit haben auch nichts ergeben.
Mit Hinweisen wenden Sie sich bitte an: Todd Weir,
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