Informationen zu diesem Beitrag
Liebe Listen-TeilnehmerInnen,
im Rahmen der geplanten Dauerausstellung "Medizin und Verbrechen. Das Krankenrevier des KZ-Sachsenhausen" arbeite ich zu der Beteiligung des KZs Sachsenhausen bzw. der SS-Ärzte an Sterilisierungen und Kastrationen. Da die Betroffenen meist nicht organisiert sind und häufig auch nicht mehr leben, ist die Darstellung dieses Themenbereichs über einen "biographischen Ansatz" nicht möglich. Das "Nicht-Vorhandensein" an Dokumenten spricht ja Bände und zeigt mehr oder weniger auch die Kontinuität sozialer Wertvorstellungen und Ressentiments gegenüber diesen Personen, die vorwiegend als "Asoziale", "Homosexuelle", "Zigeuner", "BVer" inhaftiert waren. Daher sollen die Debatten um Wiedergutmachung, die späte Nichtigkeitserklärung der NS-Gesetze durch die Bundesregierung, einzelne lokale und überregionale Initiativen, die sich insbesondere für die Interessen und die Entschädigung der genannten Opfergruppen starkgemacht haben, thematisiert werden.
WER KENNT
a) INITIATIVEN VON GRUPPEN/Vereinen UND EINZELPERSONEN
b) oder hat KONTAKTE ZU ÜBERLEBENDEN/Angehörigen DIE VON ZWANGSSTERILISIERUNG UND EUTHANASIE betroffen sind???
c) kennt Archive und Kontaktadressen
Gesucht werden u.a.: Briefe, Flyer, Reden, Dokumente, Fotografien, Ton- und Filmaufnahmen von Veranstaltungen, Erinnerungsstücke von Beteiligten, Aktivisten, Betroffenen.
Den Bund der Zwangssterilisierten und Euthanasiegeschädigten habe ich bereits kontaktiert.
Herzlichen Dank für eure Hilfe
Iris Hax
Reaktionen / Kommentare
15.01.2004 Dünkel, Barbara <barbara.duenkel
Re: Anfrage: Entschädigung von Zwangssterilisierten
04.03.2004 Schreiber, Beate <schreiber
Re: Entschädigung von Zwangssterilisierten und Euthanasiegeschädigten
04.03.2004 Abke, Stephanie <Sabke
Re: Entschädigung von Zwangssterilisierten und Euthanasiegeschädigten
