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Biographie der "Reichshebammenführerin" Nanna Conti

 

Informationen zu diesem Beitrag

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Promotionsprojekt an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald erforsche ich die Biographie der "Reichshebammenführerin" Nanna Conti. Selbstverständlich habe ich Nachforschungen in allen Landesarchiven und dem Bundesarchiv sowie zahlreichen
lokalen und wissenschaftlichen Archiven angestellt. Der Archivbestand des International Councils of Midwives in London steht mir aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht zur Verfügung. Die Veröffentlichungen Contis, die wissenschaftlichen Arbeiten über die Reichsfachschaft Deutscher Hebammen und ihren Sohn, Dr. Leonardo Conti, sowie allgemein Hebammen im NS (Tiedemann, Lisner, Maggi etc.) sind mir bekannt.

Da das Gebäude der Reichsfachschaft 1944 zerstört wurde und die Landesfachschaften kaum archivierten, bestehen jedoch nachwievor erhebliche Datenlücken. Contis Nachlaß muß als zerstört angesehen werden. Deshalb möchte ich Sie um Ihre Unterstützung bitten: Ich suche Briefe, Berichte, Bilder, Einträge über/von/an Nanna Conti bzw. auch ihre Familie, besonders Dr. Carl Eugen Pauli (Etruskologe) und Anna Pauli (geb. Isecke aus Lauenburg) bzw. deren Familie in Zoppot/Danzig. Conti lebte ab 1905 in Berlin und später zweitwohnsitzlich in Mellensee. Auch suche ich Material über den ICN 1936-1938, dessen Präsidentin sie nach eigenen Angaben war.

Gerne unterstütze ich auch Arbeiten über Hebammenfunktionärinnen wie Hartmann, Kehle, Rauschenbach, Schulz u. a. Ich würde mich sehr über einen Austausch freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Anja Peters

URL zur Zitation dieses Beitrageshttp://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/forum/id=1344&type=anfragen
 
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