Masterstudiengang "Kulturen des Kuratorischen" (HGB Leipzig)
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Informationen zu diesem Beitrag
| Institution: | Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig |
| Datum: | 01.10.2009 |
| Bewerbungsschluss: | 30.06.2009 |
Kulturen des Kuratorischen - Studienprogramm 2009 – 2011
Weiterbildender berufsbegleitender Masterstudiengang an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.
Welche Relevanz besitzt das Kuratorische im kulturellen Feld unter den Bedingungen der Globalisierung? Wie verhalten sich Verfahren, Strategien und Effekte des Kuratorischen zu denen der Kunst und Wissenschaft? Wo liegen Gemeinsamkeiten oder Perspektiven des gegenseitigen Austauschs? Welche Eigenheiten zeigt das Kuratorische in den Einzelkünsten und welche Formen nimmt es in unterschiedlichen Kulturen an? Welche Funktionen kommen dem Kuratorischen in den jeweiligen ästhetischen, gesellschaftlichen oder ökonomischen Zusammenhängen zu? In einer Durchdringung von Theorie und Praxis sind es Fragen wie diese, denen sich das Programm des Masterstudiengangs „Kulturen des Kuratorischen“ widmet.
„Kulturen des Kuratorischen“ ist ein in Deutschland einzigartiges weiterbildendes Studienangebot, das anwendungsorientierte Forschungspraxis mit wissenschaftlicher Reflektion verbindet. Es wendet sich an Menschen mit unterschiedlichen disziplinären oder professionellen Hintergründen: den Künsten, der Kulturvermittlung, den Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften. Sie vereint, dass sie an einer engagierten Arbeit im kulturellen Feld interessiert sind und sich in konzentrierter, wissenschaftlich fundierter Weise Zusatzqualifikationen für ihre zukünftige berufliche Praxis im Bereich des Kuratorischen aneignen wollen.
Das Studienprogramm vermittelt nicht nur Methoden der Konzeption, Organisation und Durchführung kuratorischer Projekte, sondern ebenso die theoretischen Mittel zur Analyse, Erörterung und Weiterentwicklung von Ausstellungen und anderen Formen der Kulturvermittlung. In transdisziplinär angelegten Seminaren, Workshops, Vorträgen und Exkursionen befassen sich Lehrende und Studierende mit den historischen und aktuellen Verhältnissen, den Bedingungen und Potentialen, die das Kuratorische als eine eigene Methode der Generierung, Vermittlung und Reflektion von Erfahrungen und Wissen herausgebildet hat. Im Mittelpunkt stehen zwei kuratorische Projekte, in denen die Studierenden unter realen Bedingungen ihre eigenen Statements zu den aktuellen Herausforderungen und Möglichkeiten des Kuratorischen entwickeln.
Module:
- Geschichte und Theorie des Kuratorischen/ Geschichte des Ausstellens
- Geschichte und Theorie des Kuratorischen / Transdisziplinarität
- Geschichte und Theorie des Kuratorischen / Transkulturalität
- Kunstgeschichte und -theorie der Moderne und der Gegenwart
- Projektmanagement
- Forschungspraxis I: Kuratorisches Projekt
- Forschungspraxis II: Masterarbeit/Konzeption
- Forschungspraxis III: Masterarbeit
Die Module werden berufsbegleitend studiert. Das eröffnet die Möglichkeit, einer beruflichen Tätigkeit weiter nachzugehen und neben dem Studium eigene Projekte zu verfolgen.
Gäste (2009 – 2011):
Zusätzlich zum Team der HGB (Thomas Weski, Beatrice von Bismarck, Jörn Schafaff) wird das Studienprogramm von internationalen Gästen aus Kunst, Wissenschaft und kuratorischer Praxis getragen, u.a.:
- Gabriele Brandstetter
- Rike Frank
- Maria Lind
- Hans Ulrich Obrist
- Irit Rogoff
- Rirkrit Tiravanija
- Hortensia Völckers
Kooperationen:
- Staatliche Kunstsammlungen Dresden
- Institut für Theaterwissenschaft, Masterstudiengang Tanzwissenschaft, Freie Universität Berlin
- Goldsmiths College, Ph. D. Program Curatorial/Knowledge, London
Weitere Informationen:
Weiter Informationen über den Studiengang, die Zulassungsvoraussetzungen, das Bewerbungsverfahren und die Termine finden Sie im Internet unter www.kdk-leipzig.de oder www.hgb-leipzig.de/kdk.
| Kontakt: | Frau Judith Krakowski
Tel.: 0049/ 341/ 2135-175
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| URL: | http:/ |
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