6 Doktorandenstipendium GK "Formen von Prestige in Kulturen des Altertums"
Informationen zu diesem Beitrag
| Institution: | Ludwig-Maximilians-Universität, München |
| Datum: | 01.09.2008-31.08.2010 |
| Bewerbungsschluss: | 31.05.2008 |
Im Graduiertenkolleg "Formen von Prestige in Kulturen des Altertums" arbeiten Disziplinen zusammen, die sich aus historischer, philologischer und archäologischer Perspektive mit alten Kulturen befassen:
- Europa und Mittelmeerraum:
Alte Geschichte (Martin Zimmermann, Martin.Zimmermann
Klassische Archäologie (Rolf Michael Schneider, rms
Vor- und frühgeschichtliche Archäologie (Carola Metzner-Nebelsick, Metzner-Nebelsick
- Vorderer Orient:
Ägyptologie (Günter Burkard, Guenter.Burkard
Assyriologie (Walther Sallaberger, WaSa
Vorderasiatische Archäologie (Michael Roaf, Michael.Roaf
- Süd- und Ostasien
Indologie (Jens-Uwe Hartmann, juhartmann
Sinologie und Chinesische Archäologie (Hans van Ess, vanEss
Thomas O. Höllmann, Thomas.Hoellmann
Das Funktionieren dieser Kulturen wird entscheidend geprägt durch Personen, Handlungsweisen, Bilder und andere Artefakte, die in ihrem Umfeld ein besonderes Ansehen, Prestige, genossen haben. Die außerordentliche Bedeutung von Prestige in den verschiedenen Kulturen des Altertums lässt sich sowohl für gesellschaftliche Stratifikation als auch für gesellschaftliche Wandlungsprozesse beobachten. Bisher ist in der Forschung weitgehend ungeklärt geblieben, was zu unterschiedlichen Zeiten in einer Kultur unter Prestige zu verstehen ist, wie es erworben und wahrgenommen wird und wie es sich verändern kann. Diese Fragen stehen im Zentrum des Graduiertenkollegs. Neben der sozialen wird dabei insbesondere auch die kulturelle Dimension von Prestige erforscht: die positive Wertschätzung nicht nur von verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und Personen, sondern auch von Praktiken, Bildern, Artefakten, ideellen Konzepten, kurzum von sämtlichen kulturellen Ausdrucksformen von Prestige. Hierzu zählen Themenbereiche wie: Formen der Repräsentation (Herrscher, Eliten, Bürger), Prestigegüter (z.B. im Gabentausch, aber auch beim Essen und Trinken), Prestige im sakralen Kontext sowie im Rahmen von Bestattungsritualen sowie Bildung, Wissen, Sprache, Bilder und Artefakte als Träger von Prestige, u.a.m.
Es werden zum 01.09.2008 vergeben:
6 Doktorandenstipendien für max. 24 Monate
Bewerbungen mit Lebenslauf, einschlägigen Zeugnissen und einer Beschreibung des Dissertationsprojekts (soweit vorhanden) werden an den Sprecher, Prof. Dr. Martin Zimmermann erbeten. Für Fragen stehen die o.g. Fachvertreter zur Verfügung.
| Kontakt: | Martin, Prof. Dr. Zimmermann LMU, GK Prestige im Altertum, Abteilung Alte Geschichte,
c.veit |
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