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Postdok. "Formen von Prestige in Kulturen des Altertums" (LMU München)

 

Informationen zu diesem Beitrag

Institution:LMU München, München
Datum:01.10.2007
Bewerbungsschluss:15.06.2007

Ludwig-Maximilians-Universität, München

Im Graduiertenkolleg "Formen von Prestige in Kulturen des Altertums" arbeiten Disziplinen zusammen, die sich aus historischer, philologischer und archäologischer Perspektive mit alten Kulturen befassen:
- Europa und Mittelmeerraum:
Alte Geschichte (Martin Zimmermann, Martin.Zimmermannlrz.uni-muenchen.de)
Klassische Archäologie (Rolf Michael Schneider, rmska.fak12.uni-muenchen.de )
Vor- und frühgeschichtliche Archäologie (Amei Lang,amei.langlrz.uni-muenchen.de)
- Vorderer Orient:
Ägyptologie (Günter Burkard, Guenter.Burkardaegyp.fak12.uni-muenchen.de)
Assyriologie (Walther Sallaberger, WaSaassyr.fak12.uni-muenchen.de)
Vorderasiatische Archäologie (Michael Roaf, Michael.Roaflrz.uni-muenchen.de)
- Süd- und Ostasien
Indologie (Jens-Uwe Hartmann, juhartmannlrz.uni-muenchen.de)
Sinologie und Chinesische Archäologie (Hans van Ess, vanEssostasien.fak12.uni-muenchen.de; Thomas O. Höllmann, Thomas.Hoellmannlrz.uni-muenchen.de)

Das Funktionieren dieser Kulturen wird entscheidend geprägt durch Personen, Handlungsweisen, Bilder und andere Artefakte, die in ihrem Umfeld ein besonderes Ansehen, Prestige, genossen haben. Die außerordentliche Bedeutung von Prestige in den verschiedenen Kulturen des Altertums lässt sich sowohl für gesellschaftliche Stratifikation als auch für gesellschaftliche Wandlungsprozesse beobachten. Bisher ist in der Forschung weitgehend ungeklärt geblieben, was zu unterschiedlichen Zeiten in einer Kultur unter Prestige zu verstehen ist, wie es erworben und wahrgenommen wird und wie es sich verändern kann. Diese Fragen stehen im Zentrum des seit 2005 bestehenden Graduiertenkollegs. Neben der sozialen soll dabei insbesondere auch die kulturelle Dimension von Prestige erforscht werden: die positive Wertschätzung nicht nur von verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und Personen, sondern auch von Praktiken, Bildern, Artefakten, ideellen Konzepten, kurzum von sämtlichen kulturellen Ausdrucksformen von Prestige. Hierzu zählen Themenbereiche wie: Formen der Repräsentation (Herrscher, Eliten, Bürger), Prestigegüter (z.B. im Gabentausch, aber auch beim Essen und Trinken), Prestige im sakralen Kontext sowie im Rahmen von Bestattungsritualen sowie Bildung, Wissen, Sprache, Bilder und Artefakte als Träger von Prestige, u.a.m.

Es wird zum 01.10.2007 vergeben:

1 Postdoktorandenstipendium für max. 24 Monate

Vergütung nach TV-L; Schwerbehinderte Bewerber / Bewerberinnen werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt. Die Bewerbung von Frauen wird begrüßt.
Bewerbungen mit Lebenslauf, einschlägigen Zeugnissen und einer Beschreibung des Forschungsprojektes werden an den Sprecher, Prof. Dr. Walther Sallaberger erbeten. Für Fragen stehen die o.g. Fachvertreter zur Verfügung. Bewerbungsschluss 15.06.2007. Es wird darum gebeten, sich für ein eventuelles Bewerbungsgespräch kurzfristig bereitzuhalten.

Kontakt:

Walther Prof. Dr. Sallaberger

LMU, Institut für Assyriologie und Hethitologie
Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München

WaSaassyr.fak12.uni-muenchen.de

URL:http://www.grk-prestige-im-altertum.lmu.de
URL zur Zitation dieses Beitrageshttp://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/chancen/id=1840&type=stipendien

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