Helmut-Coing-Preis-Nachwuchspreis "Rechtsgeschichte" (MPI für Rechtsgeschichte Frankfurt am Main)
Informationen zu diesem Beitrag
| Institution: | Freunde des Franfurter Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt am Main |
| Datum: | 01.06.2013 |
| Bewerbungsschluss: | 31.12.2012 |
Der Preis soll einer jungen Rechtshistorikerin oder einem jungen Rechtshistoriker die Möglichkeit eröffnen, zum Abschluss einer Dissertation oder Habilitation, die ein Gebiet aus der „Europäischen Rechtsgeschichte“ behandelt, für 4 bis 5 Monate im Institut zu arbeiten. Dafür stellt das Institut ein Gästezimmer für freies Wohnen und der Förderverein eine Finanzhilfe als Zuschuss zur Lebenshaltung zur Verfügung. Die materielle Förderung beläuft sich auf insgesamt 6000,- €. Das Stipendium wird weltweit ausgeschrieben und nur vergeben, wenn das Vorhaben den zu stellenden Qualitätsanforderungen entspricht.
Die Forschungsarbeit soll in das wissenschaftliche Institutsleben eingebunden sein. Im Fall eines ausländischen Preisträgers/einer ausländischen Preisträgerin kann zum Erwerb der notwendigen Deutschkenntnisse während des Aufenthalts ein Sprachkurs angeboten werden; die Kosten werden übernommen. Die Veröffentlichung der Arbeit innerhalb der Publikationsreihe des Instituts kann ermöglicht werden.
Die Entscheidung über die Vergabe eines Stipendiums erfolgt durch eine Jury, der eine/r der Institutsdirektoren, der/die Vorsitzende des Vereins, sowie weitere 3 Mitglieder angehören; diese letzteren Mitglieder der Jury werden durch Institutsdirektion und Vorstand des Vereins nach Kompetenz und Nationalität ad hoc bestellt.
Vorzulegen sind ein genauer Forschungsplan sowie eine Zusammenfassung der bereits fertig gestellten Teile der Arbeit (in deutscher, englischer, französischer oder italienischer Sprache). Die Arbeit kann in einer der oben genannten Sprachen verfasst sein.
Eine Vorauswahl unter den Kandidaten durch die Jury kann im schriftlichen Umlaufverfahren getroffen werden; für die Endauswahl ist eine persönliche Vorstellung des Projekts durch den Kandidaten/die Kandidatin vorgesehen. Die dabei anfallenden Reisekosten werden erstattet.
Ausgeschlossen von einer Förderung sind Stipendiaten der IMPRS, „Marie Curie“- Stipendiaten sowie Stipendiaten des MPIeR, soweit sie bereits über 6 Monate mit Mitteln des Instituts gefördert worden waren.
Die notwendigen Unterlagen sind bis zum 31. Dezember 2012 einzureichen an:
PD Dr. Caspar Ehlers, Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte,
Hausener Weg 120, D-60489 Frankfurt am Main.
Die Entscheidung der Jury wird am 31. März 2013 bekanntgegeben. Die Preisträgerin oder der Preisträger soll das Stipendium im zweiten Halbjahr 2013 antreten.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Privatdozent Dr. Caspar Ehlers
– Vorsitzender –
| Kontakt: | PD Dr. Caspar Ehlers
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