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0,5 Wiss. Assistenz und 1 Promotionsstelle "Anthroposophische Medizingeschichte" (Univ. Freiburg im Üechtland)

 

Informationen zu diesem Beitrag

Institution:Universität Freiburg im Üechtland, Freiburg im Üechtland
Bewerbungsschluss:29.05.2012

1)
Université de Fribourg / Universität Freiburg
Faculté de Théologie / Theologische Fakultät
LEHRSTUHL FÜR VERGLEICHENDE RELIGIONSGESCHICHTE UND INTERRELIGIÖSEN DIALOG

Ausschreibung von einer wissenschaftlichen Assistenzstelle zu 50 % ab dem 1. August 2012

Aufgaben
- eigene Forschung im Rahmen einer Dissertation
- Unterstützung der Lehrstuhlarbeit hinsichtlich Lehre, Forschung und Verwaltung
- Beratung von Studierenden in Bachelor- und Masterstudiengängen

Anforderungen
- abgeschlossenes Hochschulstudium (Diplom, Lizentiat, MA) in Religionswissenschaft, Theologie, Geschichte oder einer Nachbardisziplin mit religionswissenschaftlichem Schwerpunkt.
- Interesse an den Schwerpunktthemen des Lehrstuhls: Religionswissenschaftlicher Vergleich, (Geschichte der) Religionskontakte, nichthegemoniale religiöse Gruppen und „Esoterik“
- Beherrschung des Französischen und Deutschen in Wort und Schrift, sehr gute Englischkenntnisse.

Wir bieten
- interdisziplinäre Kooperationen an der Universität Fribourg und mit den umliegenden Universitäten
- Entlohnung nach den Tarifen der Universität Fribourg (die Hälfte der Arbeitszeit steht für die Anfertigung der Dissertation zur Verfügung)
- Beginn der Tätigkeit: 1. August 2012 oder nach Absprache; Dauer: ein Jahr, verlängerbar auf maximal fünf Jahre

Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (CV, Motivationsschreiben, Zeugnisse, eventuell eine Arbeitsprobe) bitte bis zum 29.5.2012 an Maren Sziede (maren.sziedeunifr.ch) und an Helmut Zander (helmut.zanderunifr.ch), Stichwort: „Assistenzstelle“.

2)
Université de Fribourg / Universität Freiburg
Faculté de Théologie / Theologische Fakultät
LEHRSTUHL FÜR VERGLEICHENDE RELIGIONSGESCHICHTE UND INTERRELIGIÖSEN DIALOG

Ausschreibung einer Promotionsstelle im Bereich der anthroposophischen Medizingeschichte zum 1. Oktober 2012

Der Schweizerische Nationalfonds finanziert im Rahmen des „Nationalen Forschungsprojektes 67: Lebensende“ ein Projekt zur Erforschung alternativreligiöser Praktiken im Umgang mit Tod und Sterben. Dabei werden in Kooperation mit einer anthroposophischen Klinik Theorie und Praxis anthroposophischer Sterbebegleitung erforscht. Eine Stelle an der Universität Zürich (Lüddeckens / Walthert) wird den empirischen Teil abdecken, eine zweite, die hier ausgeschriebene, die intellectual history.

Forschungsbereich
Die Anthroposophie Rudolf Steiners ist die wichtigste Vertreterin eines esoterischen Denkens in der westlichen Welt. Ihre Bedeutung liegt nicht zuletzt in der Etablierung praktischer Anwendungsfelder mit hoher gesellschaftlicher Anerkennung. Dazu zählt die anthroposophische Medizin, die allein in der Schweiz in sechs Spitälern präsent ist und in Deutschland eine universitär betriebene Medizinerausbildung besitzt. Die Forscherin oder der Forscher auf dieser Stelle soll anthroposophische Konzeptionen der Medizin analysieren, insbesondere die Transformation der medizinischen Vorstellungen seit Steiners Tod im Jahr 1925. Die Dialektik zwischen Tradition und Veränderung dürfte ein Grund für die Erfolge der anthroposophischen Medizin sein. In diesem Kontext kann der Forscher / die Forscherin je nach Interessen weitere Schwerpunkte setzen, etwa hinsichtlich der Vernetzung der anthroposophischen Medizin mit anderen alternativmedizinischen Praktiken oder der Wechselwirkungen mit der universitären Forschung.

Aufgaben
Erstellung einer Dissertation im Kontext der Forschergruppe an den Universitäten Fribourg und Zürich.

Anforderungen
- Abgeschlossenes Hochschulstudium (Diplom, Lizentiat, MA) in Religionswissenschaft, Theologie, Geschichte oder einer Nachbardisziplin mit religionswissenschaftlichem Schwerpunkt.
- Ausgezeichnete Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, Französischkenntnisse, sehr gute Englischkenntnisse.

Erwartungen
- Interesse an den Schwerpunktthemen des Lehrstuhls: religionswissenschaftliche Komparatistik, religiöse Innovation durch marginale Gruppen / „Esoterik“
- Arbeitsort: Fribourg

Wir bieten
- Kooperationen mit der Universität Zürich und interdisziplinäre Kooperationen in Fribourg; Partizipation an den Forschungen zur Esoterikgeschichte
- Entlohnung: volle Stelle nach den Tarifen des Schweizer Nationalfonds
- Beginn der Tätigkeit: 1. Oktober 2012; Dauer: drei Jahre

Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (CV, Motivationsschreiben, Zeugnisse, eventuell eine Arbeitsprobe) bitte bis zum 29.05.2012 elektronisch an Maren Sziede (maren.sziedeunifr.ch) und an Helmut Zander (helmut.zanderunifr.ch), Stichwort: „NFP-Projektstelle“.

Kontakt:

Maren Sziede

Université de Fribourg, Av. de l'Europe 20,
CH - 1700 Fribourg

maren.sziedeunifr.ch

URL zur Zitation dieses Beitrageshttp://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/chancen/id=7252&type=stellen

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