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4 Doktorandenstipendien und 1 Postdoc-Stipendium für Translationswissenschaft (Uni Mainz)

 

Informationen zu diesem Beitrag

Institution:Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft, Germersheim
Datum:01.11.2009
Bewerbungsschluss:27.09.2009

Doktorandengruppe „Translationswissenschaft interdisziplinär“ am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (Johannes Gutenberg Universität Mainz; Campus Germersheim)

Im Rahmen der Initiative Pro-Geistes- und Sozialwissenschaften 2015 der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sind noch in diesem Jahr 4 Doktorandenstipendien und ein Postdoktorandenstipendium in der Doktorandengruppe „Translationswissenschaft interdisziplinär“ zu vergeben. Das Projekt wird von Dilek Dizdar, Andreas Kelletat und Birgit Menzel betreut.

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz bietet herausragenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern die Möglichkeit, ihr Promotionsvorhaben im Rahmen der neugegründeten Doktorandengruppe zu verfolgen. Die Doktorandengruppe konzentriert sich auf die Randbereiche der Translationswissenschaft, die der Disziplin Konturen verleihen und zugleich Übergänge und Unterschiede zu anderen Disziplinen bzw. Teilbereichen des eigenen Fachs herausarbeiten helfen. Die Arbeiten sollen sich an den Schnittstellen zu anderen Disziplinen und zu angewandten Bereichen des Fachs bewegen, um neue Aspekte in die Diskussionen über die Erweiterung/Eingrenzung des Fachs und des Translationsbegriffs einzubringen. Besonders erwünscht sind Arbeiten über den Beitrag, den eine translationswissenschaftliche Perspektive für andere kultur- und/oder sozialwissenschaftliche Bereiche leisten kann. Promotionsvorhaben zu bisher weniger untersuchten Übersetzungssprachen (wie Russisch, Polnisch, Finnisch, Lettisch, Neugriechisch, Arabisch, Persisch oder Türkisch) werden vorrangig berücksichtigt.

Die Arbeiten, die im Rahmen der Doktorandengruppe entstehen, sollen:
- durch die Arbeit an begrifflichen Grenzbereichen die theoretische Diskussion zum Translationsbegriff vertiefen
- den Blick auf die Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis richten und das Verhältnis der Translationswissenschaft und der Translationskritik in Bezug auf die Produktion und den ‚Konsum‘ von Translationen untersuchen
- Wege einer neuen Form der Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen eruieren
- marginalisierte Sprachen und Kulturen in den Vordergrund rücken

Als Themengebiete kommen in Betracht:

- Intersemiotische Translation (Theater, Film. Fernsehen, Kunst)
- Translationswissenschaftliche Perspektiven auf andere Disziplinen: Rechtswissenschaft, Soziologie, Ethnologie, Geschichte, Literaturwissenschaft
- Translationsforschung und Translationskritik: literarische Translation, Translation geistes- und sozialwissenschaftlicher Texte

Die Doktorandenstellen und die Postdoktorandenstelle sind zunächst auf zwei Jahre befristet. Die Höhe der Stipendien orientiert sich an der Richtlinie für die Vergabe von Stipendien an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Die Doktorand/inn/en können die Angebote des Allgemeinen Promotionskollegs der Universität wahrnehmen und haben die Gelegenheit, am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft in Germersheim Erfahrungen in der universitären Lehre zu sammeln. Sie wirken außerdem an der Vorbereitung von Workshops und Tagungen mit.

Die Bewerber/-innen müssen über einen sehr guten Hochschulabschluss im Bereich Übersetzen und Dolmetschen oder in einem für die Doktorandengruppe relevanten Fachgebiet verfügen, der nicht länger als 2 Jahre zurückliegen sollte. Regelmäßige Präsenz am Hochschulort wird erwartet.

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Die Bewerbungsunterlagen sollten den ausgefüllten Personalbogen (www.fask.uni-mainz.de/inst/gi/Doktorandengruppe_Personalbogen.doc), ein Exposé im Umfang von 2-5 Seiten, aus dem Fragestellung, Zielsetzung und Relevanz des Promotionsvorhabens für das Gesamtprojekt hervorgehen, sowie Lebenslauf und Zeugnisse umfassen. Für das Postdoktorandenstipendium ist eine umfangreichere Bewerbung einschließlich Arbeits- und Zeitplan sowie eine Aufstellung zu Vorarbeiten und Publikationen erforderlich.

Bitte senden Sie Ihre Unterlagen bis spätestens zum 27.9. 2009 in schriftlicher und elektronischer Form an: JProf. Dr. Dilek Dizdar, Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft, An der Hochschule 2, 76711 Germersheim (dizdaruni-mainz.de).

Kontakt:

JProf. Dr. Dilek Dizdar
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft
An der Hochschule 2
76726 Germersheim

URL zur Zitation dieses Beitrageshttp://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/chancen/id=4158&type=stipendien

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