Master "Demokratie und Kooperation" (Univ. Giessen)
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Informationen zu diesem Beitrag
| Institution: | Institut für Politikwissenschaft, Giessen |
| Datum: | 01.10.2009 |
Master-Studiengang „Demokratie und Kooperation“
Start: Wintersemester 2009/10
Der Master-Studiengang „Demokratie und Kooperation“ ist ein Studiengang des Instituts für Politikwissenschaft am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Giessen und umfasst vier Semester. Er startet erstmalig zum Wintersemester 2009/10 und setzt den erfolgreichen Abschluss eines einschlägigen BA-Studienganges voraus.
Der Studiengang bietet eine professionelle Qualifizierung in zentralen Aspekten des politikwissenschaftlichen Studiums und fokussiert auf Probleme der Demokratie und der Kooperation im globalen Zusammenhang. Der Studiengang ist dem Gegenstand angemessen international ausgerichtet, ein Teil der Veranstaltungen wird in englischer Sprache angeboten. Das internationale Lehr- und Forschungsprofil des Instituts für Politikwissenschaft, ausgewiesen in einer Vielzahl von Kooperationen mit europäischen und außereuropäischen Partnerinstituten und Universitäten, kommt dieser Zielsetzung entgegen.
Der Master-Studiengang „Demokratie und Kooperation“ vermittelt vertiefte Kenntnisse der Gebiete und Forschungsergebnisse der Politikwissenschaft (Normen und Institutionen, politische Prozesse und Konflikte, Politikfeldanalyse) im Kontext sozialwissenschaftlicher Theorien und Methoden. Besondere inhaltliche Schwerpunkte sind Theorie und Empirie moderner Demokratien und Zivilgesellschaften, Chancen und Hindernisse politischer Partizipation und internationaler Kooperation sowie politische Prozesse jenseits des Nationalstaates und der Staatenwelt.
Die Leitidee des Studiengangs ist die Beobachtung, dass demokratische Herrschafts- und Lebensformen in so vielen Staaten verbreitet sind wie noch nie in der Geschichte. Auf der anderen Seite aber sind Erosionsprozesse in etablierten Demokratien und das Scheitern nachhaltiger Demokratisierung in jungen Demokratien zu beobachten, so dass bereits vom „postdemokratischen Zeitalter“ gesprochen wird. Jenseits des Nationalstaates und der bi- und multilateralen Beziehungen zwischen Staaten ergeben sich Lücken demokratischer Legitimation und Hindernisse globaler Kooperation; zugleich treten auf supra- und transnationaler Ebene neue Akteure auf.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
www.uni-giessen.de
| Kontakt: | PD Dr. Samuel Salzborn Institut für Politikwissenschaft der Universität Giessen samuel.salzborn |
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