Kultur und Geschichte. Neue Einblicke in eine alte Beziehung
Ein Kommentar zu Kapitel II von "Kultur & Geschichte" (hrsg. von Ch. Conrad und M. Kessel), Reclam - Stuttgart 1998, nachfolgend als "K&G" zitiert.
von Lutz Musner, IFK Wien <musner@ifk.ac.at>
Michel de Certeau [1] erinnert uns nicht nur an das banale Faktum, dass der Historiker keine gesellschaftliche "Monade" ist, der jenseits gesellschaftlicher Institutionen, Diskurse und Machtordnungen seiner Arbeit nachgeht, sondern er erinnert uns auch daran, dass die Geschichtswissenschaft stets der Gefahr ausgesetzt ist, als diskursive Instanz der Macht zu fungieren, die ihre eigene Praxis bzw. eigenen Produktionsbedingungen "vergisst" und die Semantik des gesellschaftlichen Imaginaeren als Folie für die Konstruktion der "harten Fakten" der Geschichte benuetzt.
Geschichtswissenschaft linearisiert dieserart nicht nur das Verhaeltnis von Vergangenheit und Gegenwart, sie produziert zugleich ein Geflecht von Bedeutungen und Orientierungen und damit "Sinn" in einem chaotisch erscheinenden Durcheinander von Quellen und Referenzen. Die Aporien unseres "Zeitgeistes" werden so geglaettet bzw. gemildert, und es werden vor allem auch Narrative geschaffen, die Identitaet und Kommunikation stiften und so identifizierbare "Orte" eines Wissens ueber uns produzieren sollen. Diese Narrative haben nicht nur die symbolische Funktion, Fabeln und Fiktionen vom "Realen" zu trennen, sondern verweisen zugleich auf eine performative Dimension, naemlich individuelles und kollektives Handeln zu stimulieren und zu legitimieren. Im historischen Diskurs ueberlagern sich so die Orte des "Vergangenen" mit den Schauplaetzen aktueller Spaltungen und Traumata der Gesellschaft, wie dies zuletzt exemplarisch anhand der Reaktionen auf die "Wehrmachtsausstellung" des Hamburger Instituts für Sozialforschung demonstriert wurde.
Geschichtswissenschaft ist nach Michel de Certeau, der hier Michelet paraphrasiert, "die Arbeit der Lebenden, um die Toten zu beruhigen und um alles Geschiedene unter dem Anschein von Praesenz zusammenzufuehren, der die Repraesentation selbst ausmacht. Sie ist ein verbindender Diskurs, der gegen Spaltungen ankaempft, die die Konkurrenz, die Arbeit, die Zeit und der Tod erzeugen."[2] Historiographische Narrative erzeugen und begrenzen zugleich das "Reale" der Vergangenheit und sind das Produkt einer Praxis, die ihre sozialen Regeln und Produktionsbedingungen, also ihre "Mikrophysik der Macht" (Foucault), mit den Siegeln "Wissenschaftlichkeit" und "Methode" verschliesst und so nur den Text, aber nicht seine institutionelle und politische Produktionsbasis der "wissenschaftliche Debatte" aussetzt.
Die in den letzten zwei Jahrzehnten vor allem in Frankreich und in den USA vollzogene radikale Selbstkritik und "Dekonstruktion" in den Geschichtswissenschaften und in verwandten Disziplinen (Kulturanthropologie, Literatur- und Medienwissenschaft usw.) hat die Siegel von "Wissenschaftlichkeit" und "Methode" nachhaltig aufgebrochen, wie Peter Jelavich in seinem Beitrag aufzeigt [3]. Diese Entwicklung ist in dieser Vehemenz und Radikalitaet in der deutsch-sprachigen Diskussion nicht geschehen. Die in der internationalen Debatte zu beobachtende Pluralisierung von Forschungsansaetzen, die weniger ueber Methodenfragen, als ueber konkrete historische bzw. kulturanalytische Problemstellungen generiert wird, und die zu einem breiten Spektrum von Kulturgeschichte, Mikrogeschichte, Cultural Studies, New Historicism und historischen Spielarten der Kultur- und Sozialanthropologie gefuehrt hat, findet hierzulande eher eine defensive als eine offensive Rezeption. Selbst das noch wenig institutionalisierte und damit potentiell innovationstraechtige Feld der Kulturwissenschaften, das als Kompensations- und Erneuerungsprogramm der "Geisteswissenschaften" angetreten ist, offeriert augenblicklich mehr Absichtserklaerungen und Forschungsskizzen als gelungene Fallstudien und weiterfuehrende, konkrete Forschungsansätze [4]. Ueber die Gruende dieser Immunisierung bzw. des defensiven Umgangs mit den verschiedenen Spielformen des Dekonstruktivismus und Poststrukturalismus kann man lange debattieren. Aus meiner persoenlichen Sicht scheinen jedoch folgende Faktoren eine wichtige Rolle zu spielen.
Nachwievor gilt die Quellenorientierung der Historikerzunft als Ausweis ihrer eigentlichen wissenschaftlichen Tugendhaftigkeit, und die intensive Auseinandersetzung mit jeweils aktuellen Kontroversen in der Kulturgeschichte und Kulturtheorie als Kommunikationsmedium zwischen eigener Forschung und der breiteren Forschergemeinde [5] wird eher als Zeitverschwendung, denn als wertvolle Forschungsstrategie erachtet. Damit zusammenhaengend werden theoretische Reflexionen, Begriffsanalysen und Debatten ueber Funktion und Aufbau kultureller Systeme eher als Gegenstandsbereich der Geschichtsphilosophie und philosophischen Anthropologie angesehen, die bei der harten Arbeit an der Herstellung der "historischen Realitaet" in den Archiven und Bibliotheken scheinbar wenig Hilfestellung anzubieten vermögen. Auch spielt offensichtlich eine Rolle, dass die deutschsprachige Philosophie nach 1945 wenige brilliante "Cross over" Leistungen zwischen Philosophie, Kulturtheorie und Geschichtswissenschaft hervorgebracht hat. Es ist nicht verwunderlich, dass in der internationalen Diskussion neben den Vorkriegsdenkern wie Simmel, Cassirer, Benjamin, Kracauer nur Habermas und die Frankfurter Schule (die wesentlich in der Zeit vor 1945 wurzelt) aufscheinen. Ein politischer Grund fuer die weitgehende "Theorieabstinenz", die der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft nach 1945 eigen ist, wird auch - wie Conrad und Kessel zurecht bemerken [6] - in der nationalsozialistischen Kontaminierung von "Kultur", "Geist", "Zivilisation" und in den verschiedenen, von Rassismus und biologischem Essentialismus durchdrungenen NS-Spielarten von Volks- und Voelkerkunde, politischer Geographie und "voelkischer Mentalitaetenkunde" zu suchen sein.
Umso verdienstvoller ist die Initiative von Conrad und Kessel, die mit "Kultur & Geschichte" einen Reader vorgestellt haben, in dem wesentliche Arbeiten neuerer historiographischer Kulturstudien vorgestellt werden, die kulturtheoretische Ueberlegungen mit neuen Forschungs- und Themenfeldern verbinden und fachuebergreifende Forschungsstrategien mit einem differenzierten begrifflichen Apparat und bemerkenswerten theoretischen Interpretationen synthetisieren. Bevor ich mich genauer mit den Beitraegen von Alain Corbin, Peter Jelavich und John Tosh auseinandersetze, seien mir noch einige Anmerkungen zur Einleitung sowie zur Auswahl der Beitraege von K&G gestattet.
Ich halte die Einleitung von Conrad und Kessel in wesentlichen Zuegen fuer sehr gelungen und zweckentsprechend. Material- und kenntnisreich werden Entwicklungen sowohl in der Kulturgeschichtsschreibung als auch in verwandten empirischen und theoretischen Feldern beschrieben. Die Einleitung vermittelt einen luziden Eindruck davon, wie sich Paradigmen gewandelt, neue Forschungsstrategien herausgebildet und diskursive Formationen sowohl in Bezug auf inhaltliche Achsen wie auch hinsichtlich formaler Kriterien geaendert haben. Was mir jedoch in der Einleitung und in der Auswahl der Beitraege zu kurz kommt, ist sowohl der gesamte Bereich der "Cultural Studies" als auch die hinreichende Wuerdigung sehr einflussreicher Einzelpersonen wie z. B. Michel de Certeau, Stephen Greenblatt, Lynn Hunt, Dominick LaCapra und Hayden White.
In Bezug auf die "Cultural Studies" kann man zwar argumentieren, dass ihr direkter Beitrag zur Kulturgeschichte sich auf relativ wenige Exponenten wie z. B. Raymond Williams, Richard Johnson, Peter Stallybrass, E. P Thompson und Allon White beschraenkt, dennoch scheint mir der indirekte, themengenerierende Einfluss der "Cultural Studies" auf die neuere Kulturgeschichte relativ markant zu sein. Im Wege der "Cultural Studies" sind gerade in den USA neue Problemstellungen fuer eine historisch grundierte Kulturtheorie bzw. Kultur-anthropologie, fuer Ansaetze des "New Historicism" und fuer die "New Cultural History" erschlossen und zu eigenstaendigen Forschungsperspektiven weiterentwickelt worden [7]. Im besonderen hat sich die Sensibilitaet fuer die Wechselwirkung von Machtstrukturen, Diskursen, Hegemonien und kulturellen Formationen, fuer Kultur als soziale und politische Praxis sowie fuer die Widerstands- und Subversionspotentiale marginaler bzw. devianter Subkulturen geschaerft und das Verstaendnis dafuer erweitert, in welcher Weise kulturelle Produkte (Symbole, Repraesentationen, Medien- und Konsumsphäre usw.) als Felder sowohl der politischen Artikulation als auch Manipulation verstanden werden koennen. Dabei hat sicherlich Stuart Hall einen entscheidenden inhaltlichen und stilbildenden Einfluss ausgeuebt, indem er die kulturelle Analyse in einem Dreieck von Textanalyse, kritischer Theorie und politischer Kritik entfaltet und im Wege der Rezeption von Althusser und Gramsci ein differenzierteres Verstaendnis fuer die Wirkung und Funktionsweisen von Ideologie und politischer Hegemonie entwickelt hat [8].
Das Kapitel "Kultur mit Methode", in dem die Beitraege von Alain Corbin, Peter Jelavich und John Tosh versammelt sind, karikiert eigentlich in deren Ausfuehrungen und Argumenten seine eigene Ueberschrift, denn wenn etwas allen drei Autoren gemeinsam ist, dann eine Abkehr von einem strengen Methodenbegriff bzw. ueberhaupt der Verzicht auf die Vorstellung, dass Methoden und Kulturgeschichtsschreibung notwendig miteinander verknuepft seien. Vielmehr ist den Autoren gemeinsam, dass sie kritisch auf vorhandene Methodenrepertoires respondieren, deren Grenzen thematisieren und im Niemandsland zwischen akzeptierten historischen Quellen, traditionellen Erklaerungsmustern und Methoden lohnenswerte Forschungsfelder aufdecken. Am deutlichsten macht dies Peter Jelavich [9], der dafuer plaediert, Interpretationen so mit kausalen Erklaerungen zu verbinden, dass beide nicht ineinander aufgehen. Er wendet sich, wie auch Alain Corbin [10] und John Tosh [11], gegen einen Reduktionismus, der kulturelle Artikulationen ausschliesslich auf individuelle Intentionen, Aeusserungen sozialer Klassen bzw. ideengeschichtliche Kontexte verengt. Gleichfalls ist Jelavich so wie die beiden anderen Autoren Ansaetzen gegenueber skeptisch, die entweder kulturelle Phaenomene als rein diskursive Formationen auffassen bzw. Individuen und Gruppen in "textuelle" Totalitaeten aufloesen oder anstelle konkreter historischer Erklaerungsmuster freischwebende "Makrointerpretationen" setzen.
Jelavich forciert vielmehr Ansaetze, in denen sozialstrukturelle mit diskursiven Interpretationen verwoben sind, und makrohistorische Entwicklungslinien mitgedacht werden, und die so zu beschreiben versuchen, "wie Menschen Kultur schaffen, artikulieren und benutzen", und Kultur ihrerseits menschliche Intentionen und Bewusstsein manipuliert und veraendert [12]. Meine eigenen Arbeiten zu den Transformationen populaerer Kulturen in der Moderne [13] lassen mich mit seiner Annahme sympathisieren, dass Kulturen kein Zentrum haben, sondern "Briccolagen" (Peter Burke) sind, die aus einer Vielzahl, teils miteinander kommunizierenden "mikro-politischen" Formationen bestehen, die mit einem gesellschaftlichen Imaginaeren im Sinne von Alain Corbin korrespondieren, in dem sowohl eine Ordnung des Sinneshaushalts [14] als auch eine "Ordnung der Dinge" (Foucault) eingeschrieben sind, innerhalb derer sich Subjekte entfalten bzw. reguliert werden wie auch breitere kulturelle Felder als Artikulationen von Hegemonie / Widerstand, Politik / Subversion, Diskurs / kulturelle Praxis und Produktion / Anti-Produktion (Gilles Deleuze) konstituiert werden. In der Analyse der Wechselwirkungen von Kultur und Politik scheint mir entscheidend zu sein, dass man nicht nur von einer "dezentrierten" Sichtweise kultureller Artikulationen ausgeht, sondern auch - wie dies John Tosh in seiner historischen Analyse von Maennlichkeit tut - einen komplexeren Begriff gesellschaftlicher / geschlechtlicher Hierarchien anwendet, durch den Machtdifferenzen nicht auf Klasse, Rasse, Ethnie bzw. Religion reduziert werden, sondern das Geschlecht sowohl als eine alltagspraktische Strategie von Machtmehrung / Ohnmacht / Widerstand als auch als eine aus dem Bereich des gesellschaftlichen Imaginaeren (Phantasien) gespeiste und beeinflusste Kategorie entschluesselt wird [15].
Gerade in der symbolischen Ordnung gesellschaftlicher Formationen, im Feld des gesellschaftlichen Imaginaeren bzw. der darin eingeschriebenen symbolischen Ordnung und in den Diskursen ueber "Eigenes" und "Anderes", Sanktioniertes und Deviantes, "Edles" und "Ekeliges" lassen sich nach Peter Stallybrass und Allon White jene Machtvektoren entdecken, die das sozial Marginale sehr oft zum symbolisch Zentralen und das "Ausgeschlossene" zur (grotesken) Obsession der herrschenden Eliten machen[16].
Peter Jelavich thematisiert nicht nur die Frage nach den Wechselwirkungen von Erklaerungen und Interpretationen, sondern auch die nach der geeigneten Form des Schreibens von Geschichte. Sein Buch ueber das Berliner Kabarett (Berlin Cabarett, Cambridge - Massachusetts 1993) sieht er als offenes Narrativ, in dem einzelne Themen - wie in einer Revue nur locker miteinander verbunden - praesentiert und am Ende nicht synthetisch zusammengefuehrt werden. Er stellt fest: "Was das Buch zusammenhaelt, ist nicht eine langfristige Analyse von Ursache und Wirkung - obgleich es viel >Mikroanalyse< enthaelt - sondern Erzaehlung."[17] Mit dieser Frage nach der Struktur historischer Narrative wird jedoch nicht nur die Methodenfrage der Geschichtswissenschaft gestellt, sondern auch der der historischen Analyse vorauseilende Kulturbegriff beruehrt.
Das in der Einleitung zu K&G wiedergegebene Zitat von Eric D. Weitz, wonach Kultur das einzige Konzept sei, das noch diffuser ist als die >Postmoderne<, kann nicht nur so interpretiert werden, dass heutzutage die Faszination durch "Kultur" jene abloest, die vormals der "Gesellschaft" gegolten hat [18], sondern es kann auch als Beleg fuer die Pluralisierung des Kulturbegriffs gelesen werden. Die von Conrad und Kessel einleitend skizzierten Entwicklungen in Geschichtswissenschaft, Kulturtheorie und Anthropologie haben uns Sichtweisen von "Kultur" ermoeglicht, die weder als "grand narratives" noch als systemtheoretische Ueberlegungen wieder zu einer homogenen, identitaetslogischen Leseart von Kultur zusammengefasst werden koennen.
Vielmehr sind wir nun der Buerde wie Chance ausgesetzt, aus einem reichhaltigen Inventar von Begriffen und Instrumenten schoepfen zu koennen, wenn wir konkrete historische, anthropologische und ethnologische Fallstudien betreiben. Wir sind zwar nicht mehr in der (gluecklichen?) Lage eine Kulturgeschichte traditioneller Art (fort)schreiben zu koennen, wohl aber koennen wir eine Vielzahl von Kulturgeschichten schreiben und dabei dem Motto von Corbin folgen "Flexibilitaet zu bewahren, Einengung und strikte Reproduktion zu vermeiden" [19]. Ich denke aber, dass wir den Ratschlag Corbins, strikte Reproduktion zu vermeiden, nur dann ernsthaft aufgreifen koennen, wenn wir zugleich eine "Repolitisierung" der Geschichtswissenschaft in Angriff nehmen, so wie dies Michel de Certeau vorgeschlagen hat [20]. Er versteht darunter nicht nur eine Historisierung der Historiographie selbst, also eine Reflexion auf die Kontingenz und Kontinuitaet von Geschichtswissenschaft als einer gesellschaftlich und institutionellen Produktion des "Realen" und der "Geschichte", sondern er zielt damit auch auf eine kritische Analyse der historiographischen Produktion von "Sinn" und ihres Verhaeltnisses zur Macht. Dieser Ratschlag ermoeglicht uns genau an jenen Grenzlinien entlang zu arbeiten, die in allen drei Beitraegen des Kapitels "Kultur mit Methode" angesprochen sind. Diese Grenzlinien markieren sowohl den Diskurs ueber Affekte, Leidenschaften und Sinne und ihre Widerspiegelungen des gesellschaftlichen Imaginaeren (Corbin), die Beziehungen der Subjekte zum Anderen so wie sie sich in den Codifizierungen von Ethnos und Geschlecht niederschreiben (Tosh) als auch die Produktion, Artikulation und Differenz von "Subjektivitaet" im Fiktionalen und in der populaeren Kultur (Jelavich).
Fuer die neuen Spielarten von Kulturgeschichte(n) scheint mir entscheidend, dass sie die Nichtidentitaet von Zeit, Ort, Subjekt und Objekt als heuristische Maxime voraussetzen und dadurch vielleicht der von Michel de Certeau aufgezeigten Gefahr entgehen, ein in sich stimmiges "Reales" und eine kohaerente "Vergangenheit" an die Stelle jener irreduziblen Spaltungen zu setzen, die Macht und Ohnmacht, Subsistenzkampf und Gewalt, Zeit und Tod sowie die Sprache und ihr Anderes in den historischen Diskurs einlagern.
Anmerkungen:
[1] Michel de Certeau, Theoretische Fiktionen: Geschichte und Psychoanalyse, Wien: Turia + Kant 1997, 65ff.
[2] Ebd., 66.
[3] Peter Jelavich, Methode? Welche Methode? Bekenntnisse eines gescheiterten Strukturalisten, K&G, 142f.
[4] Einleitung von Christoph Conrad und Martina Kessel, K&G, 13.
[5] Peter Jelavich, K&G, 146.
[6] Einleitung, K&G, 16.
[7] Culture/Power/History. A Reader in Contemporary Social Theory, edited by Nicholas B. Dirks, Geoff Eley, and Sherry B. Ortner, Princeton University Press 1994
[8] Zu Stuart Hall bzw. die Entwicklung der Cultural Studies: Ioan Davies, Cultural Studies and Beyond. Fragments of Empire, Routledge - London and New York 1995
[9] Jelavich, K&G, 143.
[10] Ebd., 135.
[11] John Tosh, Was soll die Geschichtswissenschaft mit Maennlichkeit anfangen?, K&G, 197.
[12] Jelavich, K&G,144
[13] Wolfgang Maderthaner, Lutz Musner, Die spurlose Moderne - Wiener Vorstädte um 1900, Manuskript Wien 1998
[14] Alain Corbin, Zur Geschichte und Anthropologie der Sinneswahrnehmung, K&G, 135
[15] Tosh, K&G, 196f.
[16] Peter Stallybrass, Allon White, The Politics and Poetics of Transgression, Cornell University Press - Ithaca / New York 1986
[17] Jelavich, K&G, 157.
[18] Einleitung, K&G, 9.
[19] Ebd., 30.
[20] Michel de Certeau, Theoretische Fiktionen, 79ff.