Rezensiert für H-Soz-u-Kult von Dr. Michael Fahlbusch
Der 42. Deutsche Historikertag in Frankfurt wird sich in Kuerze in seiner wohl brisantesten Sektion mit der Frage befassen, wie sich die deutschen Historiker im Nationalsozialismus verhalten haben. Damit wird eine Debatte fortgefuehrt, die bereits im Sommer 1997 unter der Leitung von Juergen Kocka in der "Berliner Arbeitsstelle fuer vergleichende Gesellschaftsgeschichte" zu erheblichen Streit gefuehrt hat. Waehrend der "Berliner Debatte" ist erstmals unter Beteiligung eines groesseren Fachpublikums erlaeutert worden, dass prominente Historiker wie Hermann Aubin, Theodor Schieder und Werner Conze aktive Parteigaenger des Nationalsozialismus waren. Seitdem ist das Selbstverstaendnis der "Zunft" der Historiker schwer erschuettert. Immerhin steht das Renommee bedeutender Fachvertreter auf dem Spiel: Hermann Aubin vertrat von 1953 bis 1958 als Praesident den Verband der Historiker Deutschlands; Theodor Schieder teilte dieses Amt zwischen 1967 und 1972; ihm folgte Werner Conze, der bis 1976 den Vorsitz inne hatte. Laut Peter Schoettler, der jetzt einen Sammelband zum Thema "Geschichtsschreibung als Legitimationswissenschaft" vorgelegt hat, sollen die bundesdeutschen Historiker selbst dafuer gesorgt haben, dass die Verflechtung zwischen Wissenschaft und Politik im Nationalsozialismus bewusst heruntergespielt worden sei. Bis weit in die achtziger Jahre hinein, so erklaert Peter Schoettler in seinem Vorwort, herrschte die Auffassung vor, es habe keine nationalsozialistischen Historiker gegeben. Und wenn solche doch zugegeben wurden, so stellte man sie als "wildgewordene Studienraete" hin, denen der Zugang in die hoeheren Raenge der "Zunft" verwehrt geblieben sei, wie Hans Rothfels in den sechziger Jahren schrieb. Provokativ hebt Schoettler vor, die aeltere Forschungsliteratur habe bewusst "desinformiert".
Die wichtigsten Politikfelder, die von Historikern im Nationalsozialismus begleitet wurden, werden in dem Sammelband ausfuehrlich behandelt: Dies betrifft die Rechtfertigung der nationalsozialistischen Aussen- und Innenpolitik zwischen 1933 und 1938, die ideologische Vorbereitung der ethnischen Saeuberung in den besetzten Gebieten in Polen ab 1939 und die Beteiligung an der "Endloesung" der "Judenfrage" bis 1945. Dabei bezieht sich Schoettler ausdruecklich auf die Rolle der "Volksdeutschen Forschungsgemeinschaften" im Nationalsozialismus. Es handelte sich bei diesem deutsch-oesterreichischen Wissenschaftsverbund um einen Brain-Trust, der grenzueberschreitend auf jeweils regionale Fragen der Bevoelkerungspolitik in Frankreich, in Italien und in der Schweiz, in der Tschechoslowakischen Republik und in Polen spezialisiert war. Diesem Forschungsverbund gehoerten neben Historikern auch Geographen, Soziologen und Volkskundler an.
Sollten sich die Historiker als Planer, sprich als "Schreibtischtaeter" an den Aktionen zur Ermordung slawischer oder juedischer Bevoelkerungsgruppen beteiligt haben, muesste dies, wie Peter Schoettler mit Recht festhaelt, Konsequenzen haben. Er fordert ebenso wie der Berliner Publizist und Historiker Goetz Aly, dass sich der Verband der Historiker Deutschlands bei den Opfern der "Endloesung" entschuldigen muesste. Was bietet aber nun der Aufsatzband, insbesondere Schoettlers eigener Beitrag ueber die sogenannte "Westforschung" an neuen Quellen und Ertraegen, um diese Forderung legitim erscheinen zu lassen? Wichtige bundesdeutsche Historiker bestreiten immerhin, dass Historiker wie Hermann Aubin, Werner Conze, Theodor Schieder und Otto Brunner "Vordenker der Vernichtung" waren. Wohlwollend urteilten bislang vor allem die "Vaeter" der bundesdeutschen Sozialgeschichtsschreibung. Sie haben die "Volksgeschichte" der dreissiger Jahre als eine "innovative" Denkschule bezeichnet, die Vorbildliches fuer die spaetere moderne bundesdeutsche Sozialgeschichtsschreibung geleistet haben soll.
Zwischen den Buchdeckeln des Bandes versammeln sich vorwiegend juengere Historiker, deren Ergebnisse eine Trendwende einlaeuten. Ingo Haar fragt nach den verschiedenen politischen Gruppierungen innerhalb der deutschen Geschichtswissenschaft zwischen 1929 und 1934. Dabei arbeitet er luzid die politischen Differenzen zwischen den jungkonservativen Protagonisten der "Volksgeschichte" und den nationalliberalen Historikern heraus. Haar zeigt, wie das Theorem vom "deutschen Volksboden" durch eine neue Generation, naemlich von Hans Rothfels und dem Kreis seiner Koenigsberger Schueler um Erich Maschke, Theodor Schieder und Werner Conze aufgegriffen wurde, um eine neue aussenpolitische Staatsdoktrin zu entwickeln. Das neue "Reich" sollte nicht nur die ehemaligen preussischen Ostgebiete in Westpolen und die alten Staatsgebiete Oesterreich-Ungarns einbinden, sondern alle Gebiete, wo Deutsche jemals ein Haus oder eine Siedlung errichtet hatten. Die in ihren militanten Maennerbuenden (Gildenschaften) zusammengeschlossenen Jungakademiker suchten in enger Kooperation mit ihrem Mentor Hans Rothfels nach Wegen, um die Meinecke-Schule politisch zu denunzieren. Nachdem ihr "Gildenbruder" Theodor Oberlaender, der spaeter unter Konrad Adenauer Vertriebenenminister werden sollte, Anschluss an den Nationalsozialismus fand, rueckte diese Gruppe unter seiner Schirmherrschaft als NS-Funktionaer in den Elitekreislauf der preussischen Geschichtswissenschaft ein. Sie bildeten den personellen Grundstock fuer die beruechtigte Nord- und Ostdeutsche Forschungsgemeinschaft.
Bernd Faulenbach, der in den achtziger Jahren mit einem Werk ueber den politischen Sonderweg der deutschen Geschichtswissenschaft bekannt wurde, verfolgt dagegen eine alte Spur. Seine These lautet: Die deutschen Historiker sind bis 1945 der Ideologie des deutschen Weges aufgesessen. Sie seien von dem Wunsch beseelt gewesen, nicht nur das als "westlich" denunzierte politische System der Weimarer Republik zu beseitigen, sondern darueber hinaus auch noch eine Revision des Versailler Vertrages zu erwirken. Er bekraeftigt hiermit die alte Lesart, die politische Geschichte sei am Untergang der Weimarer Republik allein verantwortlich. Ob der Nestor der Geschichtswissenschaft der zwanziger Jahre, der Berliner Historiker und "Vernunftrepublikaner" Friedrich Meinecke aber nun als Totengraeber der Republik dargestellt werden kann, ist fraglich. Ohne Zweifel stand die Mehrheit der Demokratie fern oder uebte sich in einer nostalgischen Verklaerung der konstitutionellen Monarchie seit Bismarck. Dass die politischen Historiker alter Praegung aber seit Anfang der dreissiger Jahre durch die "Volksgeschichte" bereits seit Mitte der zwanziger Jahre eine maechtige Konkurrenz erhielten, ist bei Haar ausfuehrlich nachzulesen; Faulenbach differenziert in dieser Hinsicht nicht.
Karl-Heinz Roth, der ueber "Heydrichs Professor" Hans Joachim Beyer schreibt, zeigt, wie die ethnische Segregation der slawischen und juedischen Bevoelkerung zwischen 1939 und 1945 funktioniert hat: Staatliche Buerokratie, SS und die Historiker des "Volkstums" sind eine Allianz eingegangen. Anders als Goetz Aly geht Roth aber davon aus, dass Theodor Oberlaender nicht ohne weiteres den "Vordenkern der Vernichtung" zuzurechnen ist. Oberlaender soll als Offizier der Wehrmachtsabwehr eine betont imperialistische Ukraine- Politik vertreten haben, die nicht mit den bevoelkerungspolitischen Zielen der SS uebereingestimmt haben soll. Dass Himmlers Sondereinsatzgruppen auf wissenschaftliche Beratung angewiesen waren, zeigt Roth am Beispiel von Hans Joachim Beyer. Dieser Historiker des "Volkstums" soll nach Roth zu den Erfindern der "deutschen Volksliste" gehandelt haben. Es handelte sich um das Register, nach der die ortsansaessige Bevoelkerung in Polen gegebenenfalls deportiert oder in die deutsche "Volksgemeinschaft" eingebuergert werden konnte.
Bereits mit der Ueberschrift seines Aufsatzes ueber "Otto Brunner - `Konkrete Ordnung| und Sprache der Zeit" deutet Gadi Algazi an, dass er ein Denkmal stuerzen will. Otto Brunner, einer der Mitherausgeber der "Geschichtlichen Grundbegriffe", soll mit seinem Standardwerk ueber "Land und Herrschaft" im Mittelalter nationalsozialistische Denkfiguren tradiert haben. Algazi zeigt auf, dass der von Brunner an zentraler Stelle verwandte Begriff der "konkreten Ordnung" aus der nationalsozialistischen Rechtstheorie stammt. Carl Schmitt begruendete mit seinem "konkreten Ordnungsdenken" die Auffassung, dass soziale Gebilde wie Familien, Sippen oder Staende nach urspruenglichen Regeln zusammengehalten wuerden. Aus dieser Sicht erschien die Gewaltanwendung nicht als eine an Normen gebundene Handlung, sondern war ein Mittel zum Zweck der Aufrechterhaltung von Treue und Gehorsam gegenueber den vorgegebenen Autoritaeten. Alle gegenwaertigen Versuche, die Otto Brunner in die Naehe der "Annales"-Gruender Marc Bloch und Lucien Febvre ruecken, bezeichnet Algazi mit Recht als Geschichtsklitterung. Die Forderung nach einer "histoire totale", die das Ganze als Zusammenhang verschiedener Aspekte betrachtet, duerfe - so Algazi - nicht mit der "totalitaeren Geschichtswissenschaft" verwechselt werden.
Obwohl Algazi weder auf Brunners Biographie noch auf seine fuehrende Rolle als Leiter der Suedostdeutschen Forschungsgemeinschaft in Wien eingeht, ist sein Beitrag gelungen. Er zeigt naemlich auf, dass die unmittelbare Generation der Schueler Brunners nach wie vor daran interessiert ist, urspruenglich nationalsozialistische Geschichtswerke als Beitraege der modernen Sozialgeschichtsschreibung auszuweisen. Es ist nur schwer verstaendlich, warum Algazi Otto Brunner nicht als Historiker der "Volksgeschichte" gelten lassen will. Hier fehlt Algazi schlicht die Einsicht in die vielfaeltigen Quellen. Otto Brunner hat zusammen mit dem Wiener Geographen Hugo Hassinger bis 1945 als Leiter der Suedostdeutschen Forschungsgemeinschaft die Projekte der oesterreichischen "Volksgeschichte" innerhalb der "Volksdeutschen Forschungsgemeinschaften" koordiniert. Die politischen und sozialen Bindungen, die Otto Brunner zwischen den Historikern des Volkstums und den Schaltstellen der NS-Diktatur hergestellt hatte, muessen Algazi allerdings verborgen bleiben, weil er in erster Linie einer Begriffsgeschichte verpflichtet ist, die sowohl biographische als auch institutionelle Aspekte aus ihrem Erkenntnisinteresse ausgeblendet hat.
Peter Schoettler erklaert, dass es - analog zur Nord- und Ostdeutschen Forschungsgemeinschaft - auch eine zentral organisierte "Westforschung" gegeben hat. Sie wurde zunaechst dazu gebraucht, um der Besetzung des Rheinlandes durch Frankreich "wissenschaftlich" entgegenzutreten. Diverse Kartenwerke, eine "Stammesgeschichte" des deutschen Volkes, Graeberfunde von Germanen in Frankreich und sprachwissenschaftliche Studien sollten den Anspruch des deutschen Volkes auf die Grenzterritorien zwischen Frankreich, Belgien und Deutschland behaupten. Dort, wo Peter Schoettler auf die Gruendung neuer Forschungseinrichtungen, wissenschaftlicher Paradigmen oder konkreter Politikfelder eingeht, bleibt er leider unpraezise. Umso ueberraschter ist der Leser dann, wenn Schoettler ploetzlich auf die Plaene zur "Germanisierung" von Teilen von Frankreich und Belgien nach 1939 eingeht. Allein die Behauptung, dass Teile Frankreichs aehnlich wie im Osten ethnisch "gesaeubert" und "germanisiert" werden sollten, muesste eine kleine Sensation provozieren. Schoettler verweist ausdruecklich auf die bislang verschollen geglaubte Denkschrift von Wilhelm Stuckart, der im Reichsministerium des Innern als Mann der SS fuer Volkstumsfragen und Grenzziehungen verantwortlich zeichnete. Weitere Belege fuehrt er nicht auf, obwohl die Frage der Grenzziehung im Westen durch mindestens drei Denkschriften aus dem Jahre 1940 zu dokumentieren waere. So muss sich auch Peter Schoettler den Vorwurf gefallen lassen, dass er aehnlich wie Goetz Aly um eines Effektes willen allzu eilig aburteilt.
Trotz des Verdienstes von Schoettler, endlich einmal die Ergebnisse der juengeren Historiographiegeschichte in einem Band zusammengefasst zu haben, soll die groesste Ungereimtheit nicht verschwiegen werden. Es leuchtet nicht ein, warum Peter Schoettler in seiner Eigenschaft als Herausgeber ausgerechnet seinem Mitautor Willi Oberkrome unterstellt, dieser strebe eine posthume Rehabilitierung der Historiker um Hermann Aubin, Werner Conze, Franz Petri und Theodor Schieder an. In seinem Beitrag ueber das "Handwoerterbuch des Grenz- und Auslandsdeutschtums", bilanziert Willi Oberkrome doch sehr luzid, wie die Historiker des Volkstums ihre "innovative" Methoden und Forschungsstrategien verwenden wollten. Oberkrome meint damit die Anwendung von quantifizierenden Methoden und kartographischen Darstellungen im Rahmen einer rassistischen Gesellschaftsordnung. Die Herausforderung dieser Aussage liegt auf der Hand: Einige einflussreiche bundesdeutsche Sozialhistoriker lehnen von sich aus vehement eine Historisierung der "Volksgeschichte" als Forschungsgegenstand ab. Sie behaupten dagegen, dass die voelkischen Historiker nicht an der "Vernichtungspolitik" beteiligt waren und die deutsche Wissenschaftslandschaft nach 1945 "methodisch" positiv bereichert haetten. Der Bielefelder Historiker Willi Oberkrome spricht aber ausdruecklich von einem negativen Erbe der "Volksgeschichte". Er bescheinigt den Historikern dieser Subdisziplin sogar eine "erkenntnistheoretische Intransingenz und moralisch enthemmte Kreativitaet". Tatsaechlich wurden die "Verfahrenstechniken" der Historiker des Volkstums im Bereich der Kartographie und der Statistik, wie Ingo Haar mit seiner noch ungedruckten Hallenser Dissertation zeigen wird, dazu verwandt, um die ethnische Segregation des anvisierten deutschen "Lebensraumes" in Ostmitteleuropa vorzubereiten.
Was die Beitraege trotz unterschiedlicher Zugaenge und analytischer Qualitaet schon jetzt offen legen, ist die Architektur eines Grossforschungsbetriebes, der die nationalsozialistische "Vernichtungspolitik" wissenschaftlich begleitet hat. Dabei markiert der von Peter Schoettler herausgegebene Sammelband einen tiefen Einschnitt in der deutschen Wissenschaftsgeschichte. Das Kartell des Schweigens, das bisher die deutsche "Ost"- und "Westforschung" abgedeckt hat, ist durchbrochen. Allein die alte These, die "Volksgeschichte" sei eins zu eins in die bundesdeutsche Struktur- und Sozialgeschichtsschreibung eingemuendet, hinterlaesst einen schalen Geschmack. Der Versuch einiger bundesdeutscher Sozialhistoriker, die wissenschaftlichen Verfahrensweisen ihrer ehemaligen "Vaetergeneration" so zu bewerten, als koenne man positiv zwischen den methodisch wertvollen Verfahren einerseits und dem negativen Kontext, in dem sie andererseits erprobt und angewandt worden sind, unterscheiden, ist misslungen. Eine solche Apologie erinnert an die "Vergangenheitspolitik" im posttotalitaeren Biedermeier.
Es wird immer deutlicher, dass zwischen den zwei Generationen, die anfangs der dreissiger Jahre als Volksgeschichtler den Liberalismus in der deutschen Geschichtswissenschaft zu Grabe getragen hatten, und den Sozialhistorikern, die in den sechziger Jahren den deutschen "Sonderweg" beendet hatten, anscheinend ein stillschweigender Vertrag bestanden haben muss. Dieser schloss, und das ist die Ironie der Geschichte, in den fuenfziger Jahren die Vertreter der politischen Geschichtsschreibung, die teilweise wie Gerhard Ritter und Friedrich Meinecke betonte Nazigegner waren, erneut aus. Nepotismus zwischen Jung und Alt ist auch in modernen Wissenschaftssystemen der notwendige soziale Kitt, um die Gruppenzugehoerigkeit zu staerken, Dogmen institutionell abzusichern und konkurrierende Wissenschaftler vom Strom der Ressourcen abzuschnueren. Hiervon abgesehen bleibt eine Frage trotzdem offen: Sollte sich auch die Historikergruppe um Theodor Schieder, Werner Conze, Erich Maschke, Otto Brunner und Hermann Aubin im NS-Regime so etwas wie Planer der nationalsozialistischen Bevoelkerungspolitik betaetigt haben, so haette sich dies auch auf die Zeitgeschichtsforschung in der Bundesrepublik abfaerben muessen. Offenbar haben die ehemaligen Historiker des "Volkstums" ihr Amt missbraucht, um nicht nur ihren Anteil am Projekt der nationalsozialistischen Lebensraumplanung zu bagatellisieren, sondern dieses "Politikfeld" unisono dem Gegenstandsbereich der Zeitgeschichtsforschung zu entziehen. Es bleibt der spannendste Versuch der gegenwaertigen Wissenschaftsgeschichte, diese Luecken aufzuarbeiten.
Rezensiert fuer H-Soz-u-Kult von:
Dr. Michael Fahlbusch
Quelle = Email <H-Soz-u-Kult>
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