Rezensiert für H-Soz-u-Kult von Beate Schreiber
Ich weiss nicht, ob erst jetzt hier eine Diskussion aufkommt ueber das Anfang des Jahres erschienene Buch. Ich moechte dann fuer diesen Fall auf mehrere Artikel in Le Monde und Libération hinweisen, die das Thema ausfuehrlich behandelten und auf Luecken in Blacks Veroeffentlichung hinwiesen. Die monokausale Erklaerung des Massenmordes durch die Existenz einer bestimmten Technik und deren Verbindung mit IBM wird hier in aller Deutlichkeit als Fehler dargestellt. Eine interessante Nebendiskussion, die dabei aufgekommen ist, drehte sich um die Frage, ob die Einfuehrung einer Personenkennzahl durch die Statistikverwaltung von Vichy der besseren Erfassung der Opfer diente.
Die Presseartikel erschienen unter anderem unter folgenden Titeln: Pierre-Eric Mounier-Kuhn, historien des technologies de l'information, nuance l'accusation de collaboration: «Les nazis n'avaient nul besoin d'IBM pour leurs machines» Par LAURENT MAURIAC
http://www.liberation.fr/multi/actu/20010219/20010223venzd.html
IBM «allié du IIIe Reich»
Edwin Black se défend dans «Libération» des critiques qui ont été lancées contre son livre. Libération 26/2/01
Un beau sujet gâché, par Annette Wieviorka
http://www.lemonde.fr/imprimer_article/0,6063,146655,00.html
Le Monde 12/2/01
Mit besten Wuenschen fuer eine breit fundierte Diskussion
Frank Thomas
Dr. Frank Thomas
FTR
34 rue Jean-Baptiste Pigalle
75009 Paris
France
Quelle = Email <H-Soz-u-Kult>
|
![]() |